März 1, 2017

Studioausstellung

„Anna Ledebur und die Benkhäuser Liederhandschrift“

 

Zu sehen vom 4. März bis zum 30. April!

Aktuell: Abschlussveranstaltung am 30. April im Torhaus! Vortragskonzert zur Liederhandschrift – Kartenvorverkauf bei Nottelmann in Spenge

In kleinen Studioausstellungen möchten wir Personen oder Ereignisse aus der Geschichte der alten Wasserburg, über die manchmal nur wenig bekannt ist, näher vorstellen. Mit Glück und Ausdauer finden sich in Archiven Bilder, Urkunden oder persönliche Gegenstände, die von den Eigentümern der Werburg und deren Familienbeziehungen berichten. Sie lassen die jeweils vorgestellte Zeit verständlicher erscheinen.

Den Auftakt der Reihe bildet die Studioausstellung:

Anna Ledebur und die Benkhäuser Liederhandschrift

Die Benkhäuser Liederhandschrift aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstand vor mehr als 400 Jahren unter anderem auf der Werburg und wird zum ersten Mal hier vor Ort in einer Ausstellung der Öffentlichkeit gezeigt.

Verbunden ist die Entstehung der Handschrift mit einer Person, die für die Geschichte der Werburg eine besondere Bedeutung hatte: Anna Agnes von Ledebur. Ihr gehörte nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1584 die Werburg mit allen zugehörigen Ländereien und Rechten bis sie 1615 starb.

Zu Lebzeiten Anna Ledeburs wurde es üblich, in die gebräuchlichen Stammbücher des Adels Verse oder Lieder einzutragen, wie wir es heute noch aus Poesiealben kennen. Eine Handschrift aus dem Urkundenbestand Benkhausens weist auch mehrere Gedichte und die Unterschrift Annas auf. Aber wer gab die Handschrift in Auftrag? Wer ist darüber hinaus in ihr verewigt? Und was erzählt sie uns über das Leben der Menschen, die sie geschrieben haben?

Lassen Sie sich in die Renaissance entführen, entziffern Sie mit uns Lieder von Liebe und Leid, Hoffnung und Streit. Und  entdecken Sie ein wunderbares geschriebenes Stück Geschichte.

Ein umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie unter dem Menüpunkt „Akuelles“.